Ich kann’s nicht lassen ;-)

Ich kann’s nicht lassen!
Am vergangenen Samstag konnte ich nicht an der ZWAR -Boulerunde teilnehmen. Für das Sommerfest der Kleingartenanlage in der Petra und ich unseren Garten haben, musste ich den Getränkestand organisieren. Im Vorfeld und im Nachhinein gab es viel zu tun. Am Samstag aber haben die eingeteilten Gartenfreunde ihren Job so toll gemacht, ich brauchte kaum einzugreifen. Besser noch als ich es mir gedacht hatte.

Viel Zeit also….

Und ein als Boulebahn geeigneter Gartenweg liegt direkt am Festplatz.
Die Kugeln waren schnell organisiert und unsere Fachberaterin stellte eine Schreibtafel zur Verfügung. Schon konnte es los gehen.


Zuerst kamen nur Kinder um mit mir zu spielen. Spannend zu sehen welche Fähigkeiten in denen stecken. Jan, geschätzte acht Jahre alt und gesegnet mit einem außergewöhnlichen Ballgefühl, hat mich 13:8 an die Wand genagelt.


Langsam wurden auch Erwachsene auf uns aufmerksam und als erstes spielte ein Vater zusammen mit seiner Tochter gegen Jan und mich. Dank Jan haben wir die Partie gewonnen. Aber der Vater hatte glänzende Augen. Das hat ihm wohl Spaß gemacht.


Danach musste ich mich dann doch einmal um den Getränkestand kümmern. In dieser Zeit organisierte der Vater, gegen den wir gewonnen hatten, seine Freunde. Und als ich wieder zurück kam, spielten sechs junge Männer ein Triple. Kein Platz mehr für mich in den Mannschaften, aber als Schiedsrichter wurde ich sofort engagiert. Herrlich zu sehen, wie der Mann, der eben das erste mal ernsthaft Boule gespielt hat, seine Freunde motivierte. Irgendwann habe ich mich aus der Gruppe heraus gezogen, das Boule-Virus war ja übergesprungen. Und ich hatte ja auch noch eine andere Aufgabe. Die Jungs aber haben gespielt, bis die Dunkelheit sie zum Aufhören zwang.

Sie haben richtig Spaß gehabt.


Am anderen Morgen hörte ich bei der Nachbesprechung zum Fest unseren Vereinsvorsitzenden sagen, es wäre sicherlich nicht schlecht, in unserer Anlage eine richtige Boulebahn zu bauen.

Na, meine Unterstützung hat er!


Leid getan haben mir die ZWARis, die in Burscheid gespielt haben. Sie mussten nach einer dreiviertel Stunde ihr Spiel wegen des Regens abbrechen. In unserer Anlage, fünf Kilometer entfernt, hatte es nur einen kurzen Schauer gegeben. Da hätten wir die Partie am besten komplett mit dem Sommerfest verbunden…

Vielleicht nächstes Jahr?

 

Schreibe einen Kommentar